Ausschreitungen in Kopenhagen
Kopenhagen Man kann sich wundern, wie manche Leute glauben, das Klima positiv beeinflussen und die Erderwärmung aufhalten zu können. Wenn in Kopnhagen wieder einmal Barrikaden brennen und die Polizei in Straßenkämpfe mit selbst ernannten Linken verwickelt wird, ist das alles andere als gut für das Klima.
Doch genau das ist in den vergangenen Tagen geschehen. Seit der großen, weitgehend friedlich verlaufenen Demonstration am Samstag, gibt es jetzt immer wieder mal größere und kleinere Scharmützel mit der Polizei. Auch die Absicht des iranischen Präsidenten Ahmadinedjad, in Kopenhagen auf der Klimakonferenz zu sprechen, bettet für weitere Zwischenfälle. Schon jetzt wird zu Demonstrationen gegen ihn und zum Boykott seiner Rede durch die Politiker der Welt aufgerufen.
Doch wie wollen wir das Klima und damit die Welt retten, wenn wir nicht in der Lage sind, uns friedlich mit unserer eigenen Polizei bzw. mit unseren eigenen Demonstranten auseinander zu setzen? Und man wird wohl oder übel auch Herrn Ahmadinedjad genau aufs Maul schauen müssen, wenn man etwas erreichen will – sowohl für das Klima als auch für den Weltfrieden.
Nicht vergessen: Auch der Fall des Eisernen Vorhangs wurde erst möglich als man auf einander zu gegeangen ist. Nur durch ein Miteinander werden wir die Welt und damit das Leben unserer Kinder und Kindeskinder retten.